Forschungs- und Entwicklungsprojekt "3DLogistiksensor"

An dieser Stelle werden die laufenden Forschungs- und Entwicklungsprojekte vorgestellt.

Projekt: 3D-Logistiksensor
Thema: Entwicklung eines mobilen 3D-Logistiksensors zur multi-kriteriellen Bewertung logistischer Parameter als Basis flexibler, logistischer Assistenzsysteme
Partner ifak system GmbH, Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, ILM, VLS Engineerig GmbH
Laufzeit: 04/2015 - 03/2017
Förderprogramm: Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand
Zuwendungsgeber: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Projektträger VDI/VDE Innovation + Technik GmbH

 

Projektkurzbeschreibung:

Ziel des FuE-Projektes "3DLogistiksensor" ist die Entwicklung eines mobilen, eingebetteten, modularen Systems zur flexiblen 3D-Vermessung großvolumiger und komplexer Objekte mit automatisierter Bestimmung logistischer Kenngrößen aus den rekonstruierten 3D-Messdaten für den Anwendungsbereich Produktion und Logistik. Hardwareseitig sind dabei vor allem Aspekte der robusten Nutzbarkeit im Anwendungsumfeld von Produktion und Logistik zu beachten, die sich aus den genannten Nutzungsanforderungen ergeben. Aus Anwendungssicht besteht die Herausforderung für das modulare Sensorsystem, ein breites Spektrum von Anwendungen der Logistik (Schüttgutlogistik, Stückgutlogistik) abzudecken.

Im Rahmen des Projektes werden  auf Seiten der Bildauswertung und Analyse neuartige Module entwickelt, die unter den Bedingungen nicht-kooperativer Messumgebungen und unbekannten extrinsischen Kalibrierungsparametern aus den verschiedenen Rohdaten für ein spezifisches logistisches Objekt (wie Paket, Palette) eine Bildaggregation zur Generierung zusammenhängender 3D-Modelle und eine anschließende Berechnung logistischer Zielgrößen (Volumenwert, Füllstand, Histogramm) ermöglichen. Dabei sind sowohl konvexe als auch konkave Strukturen zu berücksichtigen. Somit sollen auch Innenkonturen flexibel erfassbar sein.

Die aufgenommenen 3D-Daten sollen zusammen mit den Zielinformationen passgenau in 3D-Modelle integriert werden und auch zeitlich in Zusammenhang gebracht werden. Dies erfordert Identifikations- bzw. Klassifikationsfunktionen sowie Ortungsfunktionen zu integrieren und mit den 3D-Informationen zu fusionieren. Das mit 3D-Informationen über Objekte und Räume erweiterte 3D-Modell wird schlussendlich als Leitstandmodul mit Interaktionsfunktionen ausgerüstet werden, um Prozessschritte zu quittieren, zu dokumentieren oder auf Informationen über erfasste logistische Objekte intuitiv zugreifen zu können.

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